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Zusammensetzung des Saatgutes

Ein Großteil der Saatgutmischungen setzt sich aus den immer gleichen vier Gräserarten zusammen.

Deutsches Weidelgras keimt und wächst schnell und braucht daher eine Menge Nährstoffe und viel Wasser. Die Pflege ist also ziemlich aufwendig. Das lohnt sich aber auch, denn die Blätter sind breit und überaus belastbar. Das Deutsche Weidelgras ist in unzähligen Sorten erhältlich. Mindestens eine davon ist in 99 Prozent aller Saatmischungen für Spiel- und Gebrauchsrasen vorhanden. Einen geringen Pflegeaufwand erfordert dagegen der Rotschwingel. Trockenheit ist kein größeres Problem für diese Grassorte, die durch ihre rasche Entwicklung am Anfang der Keimphase Unkraut gut verdrängt. Zierrasenmischungen enthalten in den meisten Fällen Samen vom Rotschwingel. Die Grasnarbe wird dicht bewachsen. Allzu robust ist diese Sorte trotz ihrer Anspruchslosigkeit aber nicht. Für einen Spielrasen eignet sie sich daher nicht. Ähnlich anspruchslos wie der Rotschwingel ist die Wiesenrispe. In der Keimphase entwickelt sich diese Grassorte eher langsam, dafür neigt sie zu einer guten Verwurzelung und ist eine ausgezeichnete Lückenfüllerin bei kahlen Stellen in einem bereits bestehenden Rasen. Das Rote Straußgras mag es gerne feucht und verdrängt dann auch andere Grassorten. Es ist die am häufigsten für Golfanlagen verwendete Grassorte. Die Kurzschnittverträglichkeit ist hoch, das Gras wird dicht und robust.